Die 5 besten Urban E-Bike Marken mit Design-Faktor für die City

Wer sich in der Stadt mühelos sowie umweltfreundlich bewegen möchte, sollte auf Urban E-Bikes setzen. Wir zeigen 5 Brands für stylische Designerbikes

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Quelle & Copyright by E-Bike das Original

Autor: Haus von Eden

  • Urban E-Bikes, also E-Bikes für die Stadt, sind eine umweltfreundliche Alternative zum Auto
  • Der Begriff E-Bike bezeichnet dabei verschiedene Fahrradarten, die durch einen Motor unterstützt werden
  • Wir zeigen 5 Marken, die besonders hochwertige und gut aussehende Urban E-Bikes herstellen

In der letzten Zeit sind E-Bikes zu einer beliebten Möglichkeit, weite Strecken in der Stadt zurückzulegen, avanciert. Seien es der Weg zur Arbeit, ein Shopping Spree oder ein Ausflug ins Umland - das E-Bike macht's möglich entspannt an verschiedensten Destinationen anzukommen. Und zwar ganz ohne die Umwelt zu belasten, da der CO2 Ausstoß des Autofahrens wegfällt. All in all sind Urban E-Bikes so ein tolles, nachhaltiges Mobilitätskonzept für Jeden - ob jung oder alt - der mühelos an sein Ziel kommen möchte.

Zusätzlicher Pluspunkt: Neuste Technologien ermöglichen es, die Elektrounterstützung geschickt zu verkleiden, weshalb manche Urban E-Bikes gar nicht als solche zu erkennen sind.

Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist bei Fahrrädern, die durch einen Motor unterstützt werden, eigentlich immer die Rede von E-Bikes. Dabei gibt es allerdings eine feine und rechtlich sehr wichtige Zweiteilung in E-Bikes und Pedelecs:

  • Pedelecs: E-Bikes bis 25 km/h heißen Pedelecs (Pedal Electric Cycle) und werden juristisch wie Fahrräder behandelt. Das bedeutet: Es wird keine Fahrberechtigung benötigt, es existiert kein Mindestalter und keine Helmpflicht. Auch ein Versicherungskennzeichen ist nicht notwendig. Der Fahrende muss immer selbst in die Pedale treten, der Motor hat lediglich eine unterstützende Funktion.
  • S-Pedelecs: Dies sind Pedelecs bis 45 km/h. Wichtig: S-Pedelecs sind aufgrund ihrer Geschwindigkeit Kraftfahrzeuge und brauchen ein eigenes Versicherungskennzeichen. Das Mindestalter für das Fahren von S-Pedelecs beträgt 16 Jahre. Notwendig ist außerdem eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie ein geeigneter Helm. Und: Es darf nur auf der Straße gefahren werden, nicht auf Radwegen.
  • “Echte” E-Bikes: Sie fahren auch ohne Muskelkraft, und zwar auf Knopfdruck. Bis 25 km/h gelten sie als Mofa. Der Fahrende muss eine Mofa-Prüfbescheinigung innehaben, sofern er nach dem 31.3.1965 geboren wurde und nicht Inhaber einer Fahrerlaubnis ist. Verpflichtend ist zudem ein Versicherungskennzeichen sowie ein geeigneter Helm.

Zudem gilt für E-Bikes sowie S-Pedelecs eine Promillegrenze von 0,5 Promille. Diese ist also genauso hoch wie für Kraftfahrzeuge. Bei Fahrrädern und Pedelecs ist sie dagegen etwas höher. Der Transport von Kindern in Anhängern ist mit dem E-Bike verboten, beim Pedelec ist das Anbringen von Kinderanhängern kein Problem.

Zusammengefasst: Wirklich unkompliziert sind nur Pedelecs, die wie Fahrräder gehandhabt werden. Insbesondere Personen ohne Führerschein sollten beim Kauf eines Urban E-Bike unbedingt darauf achten, dass es sich um ein Pedelec handelt.

Worauf achten beim Kauf eines Urban E-Bike?

Es gibt viele verschiedene E-Bike-Arten und -Modelle. Auf die folgenden Elemente ist beim Kauf eines Urban E-Bikes besonders zu achten:

Der Rahmen: Der Rahmen beeinflusst den Fahrstil durch sein Gewicht und seine Größe. Er sollte die eigene Körpergröße nicht übersteigen. Tiefeinsteiger sind besonders toll als Urban E-Bikes, weil man mit ihnen sogar im Anzug zur Arbeit radeln kann.

Der Motor: Es gibt zwei Antriebsarten: Nabenmotor (auch: Vorderradmotor) und Mittelmotor. Der wichtigste Unterschied ist, dass der Mittelmotor direkt am Tretlager montiert wird. Er verlagert das Gewicht des Rads so nach unten, was für das Fahrgefühl sehr angenehm ist. Allerdings nutzt er durch den mechanischen Abrieb auch die Kette ab.

Die Reichweite: Urban E-Bikes sind für die Stadt konzipiert, das heißt, sie eignen sich wunderbar für kürzere Distanzen. Dennoch gibt es teils große Unterschiede bei der Reichweite der E-Bike-Modelle. Wer täglich lange Strecken in die Arbeit fährt, sollte unbedingt darauf achten, dass der E-Bike Akku mitspielt.

Top 5 Marken für Urban E-Bikes

  1. Ebike das Original
  2. Schindelhauer
  3. Coboc
  4. MTB Cycletech
  5. Cowboy

1. Ebike das Original

E-Bikes von Ebike das Original werden von Hand in Deutschland gebaut. Das Sortiment umfasst 75 Modelle, die sich hinsichtlich Preis, Optik und Ausstattung stark voneinander unterscheiden. So existiert für jeden Anspruch und jeden Geldbeutel das passende E-Bike. Besonderheit: Auf den Rahmen seiner E-Bikes bietet Ebike das Original 30 Jahre Garantie.

Im E-Bike-Test der niederländischen Tageszeitung “De Telegraaf” wurde Ebike das Original sowohl 2018 als auch 2019 zum Testsieger gekürt. Die E-Bikes des deutschen Unternehmens können entweder direkt über die Website oder bei teilnehmenden Händler erworben werden.

2. Schindelhauer

Seit 2009 macht Schindelhauer seine E-Bikes durch minimalistisches Design zum Hingucker. Das Modell “Arthur” gewann sogar den iF Gold Award: “Schindelhauer hat mit seinem neuen Elektrofahrrad eine hervorragende integrierte Mobilitätslösung geschaffen. Besonderheit: Das minimalistische Design und die nahtlose Integration der Front- und Rücklichter in den Lenker und die versteckte Batterie sind einfach bemerkenswert.

Derzeit führt das in Berlin ansässige Unternehmen 8 Modelle im Preisrahmen von 3.800 bis 5.000 Euro. Neben E-Bikes stellt Schindelhauer auch ganz klassische Fahrräder her, die ebenso mit kompromissloser Funktionalität und ansprechendem Look punkten.

3. Coboc

E-Bikes von Coboc werden in Heidelberg designt. Dabei entwickelte Coboc sowohl Akku und Elektronik als auch die Software für seine E-Bikes selbst, damit sich das Design des E-Bikes nicht der Form des Antriebssystems unterordnen muss. Der It-Faktor liegt nicht zuletzt an der Integration des Smartphones als Bordcomputer. So kann beispielsweise die Lichtanlage am E-Bike vom Handy aus gesteuert werden.

Cobocs Sortiment umfasst mehrere Produktlinien. Vor allem SEVEN beinhaltet Urban E-Bikes, die für die Freizeit und das tägliche Pendeln wie gemacht sind. Die Preise beginnen ab 3.400 Euro. Praktisch: Direkt über die Website lassen sich bei Händlern Probefahrten buchen.

4. MTB Cycletech

MTB Cycletech besteht seit 1983 und hat sein Sortiment von Standard-Fahrrädern hin zu formschönen sowie funktionalen Urban E-Bikes (Pedelecs und S-Pedelecs) erweitert. 2o2o konnte das Schweizer Unternehmen so den ersten Platz beim German Design Award in der Kategorie "Bicycles und E-Bikes" für sein Modell MTB Cycletech entscheiden. Die Jury zeigte sich begeistert von der klaren Formensprache und der gut umgesetzten Technik des E-Bikes.

Urban E-Bikes von MTB Cycletech sind ausschließlich über E-Bike Händler und nicht das Unternehmen direkt erhältlich. Die Preise können sich sehen lassen: Es ist mit rund 6.000 Euro zu rechnen.

5. Cowboy

Cowboy entwirft ein besonders leichtes, optisch ansprechendes und rundum durchdachtes Urban E-Bike. Dafür wurde dem belgischen Unternehmen auch der Red Dot Design Award 2019 verliehen. Das E-Bike verzichtet auf Schnickschnack, ist in drei Farbausführungen erhältlich und kostet gerade einmal 2.300 Euro. Damit ist es eines der günstigsten E-Bikes auf dem Markt. Es kann direkt über die Website von Cowboy bestellt werden.

Abstriche bei der Ausstattung werden trotzdem nicht gemacht. Die herausnehmbare Batterie kann an jeder Steckdose geladen werden und verfügt über eine Reichweite von bis zu 60 km. Über eine App lassen sich Geschwindigkeit, Fahrzeit oder Wegstrecke erfassen. Die Motorunterstützung passt sich an die Trittstärke des Fahrenden an und liefert mehr Support, wenn es bergauf geht. Auch Cowboy bietet Interessenten an, eine Probefahrt zu absolvieren.

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