Sustainable Economy Summit: Unternehmen fokussieren sich auf sozial-ökologische Transformation

Der Sustainable Economy Summit beleuchtete drei Tage lang die sozial-ökologische Transformation im Unternehmenssektor

Sustainable Economy Summit
Copyright by Sustainable Summit gGmbH, Source by Jörg Farys

Autor: Haus von Eden

  • Der Sustainable Economy Summit dient als Plattform für Unternehmen, um ihre Ziele und Ansätze zu nachhaltige Transformationen vorzustellen, zu analysieren und zu diskutieren.
  • Über drei Tage hinweg konzentrierten sich 400 Gäste aus verschiedenen Sektoren auf Lösungsstrategien, Innovationen und soziale Ansätze
  • Die Veranstaltung soll alle zwei Jahre wiederholt werden, um einen regelmäßigen Austausch und Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit zu fördern.

Ist das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 für Deutschland überhaupt noch möglich? Um nachhaltiges Handeln und verantwortungsbewusste Entscheidungen bis an den Endkonsumenten zu bringen, müssen Unternehmen sozial-ökologische Transformationen für ihre Branchen entwickeln. Viele Firmen haben sich hierfür bereits richtungsweisende Ziele gesetzt. Unter dem Sustainable Economy Summit wurden diese Ansätze 3 Tage lang im AXICA Kongress- und Tagungszentrum in Berlin vorgestellt, analysiert und diskutiert. Das Event voller Lösungsstrategien, Innovationen und sozialen Ansätzen geht heute, am 13. Dezember, zu Ende.

Unterstützung seitens der Politik sowie Wirtschaftsverbänden

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit Schirmherr Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, nahmen 400 Gäste aus verschiedenen Sektoren vom 11. bis zum 13. Dezember am Sustainable Economy Summit teil. Zusätzlich wurde der Sustainable Economy Summit von der deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie einem Trägerkreis von 13 transformativen Wirtschaftsverbänden unterstützt.

Nachhaltige Wirtschaft in allen Branchen

Neben der Politik waren auch Persönlichkeiten aus dem Einzelhandel, der Technologie sowie Möbelunternehmen oder Kosmetikmarken gefragt. Kerstin Erbe, die Geschäftsführerin des Drogeriemarktes dm, plädierte beispielsweise in ihrem Vortrag für ein konsequentes Lieferkettengesetz und damit verbundene Transparenz. Auch kleine Unternehmen und Start-ups erhielten eine Plattform, um ihre Ansätze im Bereich nachhaltiger Transformation zu präsentieren. Jerome Cochet, Co-Founder und Managing Director von goodcarbon, referierte hierbei über nachhaltige Transformationswege und Konzepte für eine Klimatransformation.

Sektorübergreifende Themengebiete

Die Themenbereiche waren hierbei ebenso breit gefächert, wie die teilnehmenden Branchen und Persönlichkeiten: Neben Vorträgen über die Finanzierung von sozial-ökologischer Transformation und regeneratives Wirtschaften wurde auch die Thematik Generative AI für umweltfreundlichen Tourismus und New Work Beachtung geschenkt. Start-up-Pitches vervollständigten die zeitgemäßen Themengebiete zusätzlich. Die sektorübergreifende Dringlichkeit zu mehr Nachhaltigkeit ist auch Robert Habeck bewusst: „Ob Beschleunigung von Investitionsvorhaben, effizientere Ressourcennutzung oder Erhöhung und Erhalt der Akzeptanz für Nachhaltigkeitsmaßnahmen – all diesen Herausforderungen müssen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam begegnen.“

Deutschland für nachhaltiges Wirtschaften

Es herrscht klare Einigkeit darüber, dass Veränderungen im Bereich der Nachhaltigkeit in allen Bereichen und Sektoren notwendig sind, nicht nur in diesem oder nächsten Jahr, sondern für immer. Der Sustainable Economy Summit gibt an, ihre Veranstaltung von nun an alle zwei Jahre zu realisieren. So wird ein regelmäßiges Event geschaffen, in dem Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen mit verschieden Bedürfnissen ihre Wege in Richtung Nachhaltigkeit ebnen können. Auch Yvonne Zwick, Vorsitzende von B.A.U.M., dem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, setzt große Hoffnungen in die Veranstaltung. „Ich gehe fest davon aus, dass vom Sustainable Economy Summit ein klares Signal in die ganze Republik gehen wird, dass und wie konstruktiv wir gemeinsam nachhaltiges Wirtschaften voranbringen. Die Lösungen sind alle da. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass sie nicht mehr übersehen werden!“

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