Must-know: Diese digitalen Tools aus der Modewelt sollten Sie kennen

Diese digitalen Tools gestalten das Modegeschäft der Zukunft produktiver und attraktiver

digitale Modewelt

Autor: Haus von Eden

Nicht erst in diesem Jahr werden digitale Tools immer präsenter in der Modewelt. Virtuelle Catwalks, digitale Marktplätze für Supply Chains oder smarte Kleidungsstücke, die beispielsweise die Vitalwerte der Träger:innen messen sind schon seit längerer Zeit in aller Munde. Trotzdem gibt es immer noch Raum für Neuerungen - und die Vorteile die sie mit sich bringen sind unklar. Hier finden Sie einen Überblick über die derzeitigen Entwicklungen und Anwendungsbereiche von digitalen Tools der Zukunft.

  1. Metaverse
  2. Smart Textiles
  3. ReCommerce
  4. Virtual Reality & Augmented Reality

1. Metaverse

Das Metaverse ist eine Art digitale Alternative zur realen Welt. Die Nutzer:innen haben darin die Möglichkeit, digital zusammenzukommen, ähnlich wie in der Realität. Dort können sie unter anderem Konzerte besuchen, sich mit Freunden und Kolleg:innen treffen und sogar banalere Dinge tun wie einkaufen. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die neue Generation des Internets, auch als Web 3.0 bezeichnet, in der Welt der Mode Fuß fasst.

Vereinzelte Modeunternehmen nutzen das Metaverse bereits, beispielsweise Gucci, Nike oder Lacoste. Mithilfe des Metaverse fand im Februar 2022 sogar schon eine erste digitale Fashion Week statt. Auch dieses Jahr fand Ende März wieder eine Metaverse Fashion Week im digitalen Decentraland statt.

2. Smart Textiles

Sogenannte Smart Textiles bieten den Träger:innen verschiedene Funktionen, die ihr Leben vereinfachen oder sie mit anderen elektronischen Zusatzfunktionen unterstützen. Solche und vergleichbare Utensilien werden im Profisport schon lange genutzt, zum Beispiel Unterhemden, die unter den Sporttrikots getragen werden und verschiedene Leistungsdaten sammeln. Auch in anderen Anwendungsbereichen können Smart Textiles unverzichtbar werden.

Im medizinischen Bereich können sie Keime und Bakterien erkennen und diese mithilfe von fluoreszierendem Leuchten sichtbar machen. Außerdem sind sie in der Lage, Druck und Temperaturen zu messen, was besonders für Taucher:innen und in der Raumfahrt hilfreich ist. Zudem  können die Hightech-Produkte  auch für den Alltag hilfreich sein, beispielsweise in Form von beheizten Jacken, Schuhen oder Handschuhen.

3. ReCommerce

ReCommerce bezeichnet die Wiederaufbereitung und Wiederaufwertung von gebrauchten oder nicht mehr benötigten Artikeln und deren Wiederverkauf. Geboren wurde dieser Trend durch das veränderte Kaufverhalten von Konsument:innen, die immer öfter Second-Hand-Ware kaufen, anstatt neuer Artikel.

Aus finanzieller Sicht lohnt sich dieses Prinzip vor allem bei Luxusgütern, die durch die Wiederaufwertung fast zum Originalpreis verkauft werden können. Aber auch andere Produkte profitieren: Dieses Konzept trägt dazu bei, dass weniger Artikel im Müll landen und verringert außerdem den CO2-Ausstoß der Unternehmen, die weniger neue Produkte herstellen müssen.

4. Virtual Reality & Augmented Reality

Unternehmen nutzen immer öfter VR und AR für ihr digitales Marketing und die User Experience. So ist es beispielsweise beim Brillenkauf im Internet schon lange möglich, die Brille digital anzuprobieren. Beim Online-Shopping hilft das den Kund:innen also, sich für Produkte zu entscheiden, die ihnen gefallen. Auf der anderen Seite helfen VR- und AR-Tools auch den Designer:innen.

Durch virtuelle 3D-Simulation müssen sie nicht mehr auf physische Modelle zugreifen, wodurch sie letztendlich die Produktivität steigern und kostengünstiger arbeiten können. Schließlich können sie mit der Produktion der tatsächlichen Kleidung warten, bis sie mit dem digitalen Modell zufrieden sind.

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