Zero Waste Influencer – Unsere internationalen Top 5 und ihre Geheimtipps

Ein Leben ohne Abfall – dafür steht die Zero Waste Bewegung. Auch wenn es fast unmöglich klingt, kann jeder einen Beitrag dazu leisten und den eigenen Müll reduzieren – und damit gutes für die Umwelt tun.

Zero Waste

Weniger Abfall im Alltag, dafür steht Zero Waste. Das bedeutet nicht nur, keinen eigenen Müll im Haushalt zu produzieren, sondern es geht auch um den Prozess in Richtung achtsames und nachhaltiges Leben. Es geht um die Frage, wie man bewusster leben und seinen ökologischen Fußabdruck verbessern kann. Auch kleine Schritte zählen dabei. Wie das funktioniert? Unsere internationalen Top Influencer verraten wie es geht.

Zero Waste Influencer - Die Top 5 und ihre besten Tipps:

  1. Bea Johnson, Zero Waste Home
  2. Anne-Marie Bonneau, Zero Waste Chef
  3. Lauren Singer, Trash is for Tossers
  4. Kathryn Kellog, Going Zero Waste
  5. Madeleine Daria Alizadeh alias Dariadaria

1. Bea Johnson, @zerowastehome

Die Influencerin Bea Johnson gilt als die Mutter der Zero Waste Bewegung. Gestartet in 2008 mit einem Blog, ist sie mittlerweile Speakerin, Buch-Autorin und Beraterin. Mit ihrem kostenlosem Tool können User zudem weltweit ganz einfach Geschäfte finden, die keinen Müll produzieren und nach Zero Waste Prinzipien leben.

Beas Tipps für ein nachhaltigeres Leben: Klein anfangen und zum Beispiel wiederverwendbare Wasserflaschen und Einkaufsbehältnisse nutzen. Außerdem, Einkaufen im Bio-Supermarkt und Verpackungen für lose Waren vermeiden.

2. Anne-Marie Bonneau, @zerowastechef

Der meiste Müll wird in der Küche produziert. Deshalb entschied sich Anne-Marie 2011 genau dort anzufangen und auf Plastik und andere umweltschädliche Verpackungen zu verzichten. Kurz darauf war sie komplett auf Zero Waste eingestellt. In ihrem Blog gibt sie regelmäßig Tipps für ein plastikfreies Leben und sie zeigt vor allem, wie man Zero Waste gerecht kochen kann. Rezepte sind zudem inklusive.

Anne-Maries Tipps zum Start: Auch Lebensmittel können Abfall werden. Wenn möglich, kompostiert man diese selber oder aber kauft einfach weniger davon, so dass erst gar kein unnötiger Lebensmittel-Abfall entsteht.

3. Lauren Singer, @trashisfortossers

Inspiriert durch Bea Johnson, gilt Lauren Singer mittlerweile als eine der bekanntesten Zero Waster Influencer – nicht zuletzt durch ihre für Aufsehen gesorgte „Ein Jahr Müll in einem Weckglas“-Kampagne. Sie ist außerdem Gründerin des „Package Free Ladens“ in New York. In ihrem Blog gibt sie zudem Tipps und Tricks für ein Zero Waste Leben und zeigt, wie einfach, kostensparend und spaßbringend es ist.

Ihr Tipp: Fange an, nein zu sagen. Nein zu Plastikstrohhalmen, nein zu Kassenbons, nein zu Plastiktaschen oder anderen Plastik-Utensilien.

4. Kathryn Kellog, @going.zero.waste

Kathryn fing an, sich für ein nachhaltiges und bewusstes Leben zu interessieren, als bei ihr ein gutartiger Tumor entdeckt wurde. Sie stellte sich die Frage, was man sich und seinem Körper so zuführt und wie man das verbessern kann. Sie achtete daher mehr auf die Ernährung und Umwelt. Dabei vermied sie zudem auf Plastik in jeglicher Form. In ihrem Blog möchte sie anderen Menschen helfen, ihre Gesundheit zu verbessern und zeigt darüber hinaus, wie man die „Gesundheit“ der Erde bewahrt.

Kathryns Zero Waste Tipps, die leicht umzusetzen sind: Anstatt einer Kaffeemaschine lieber eine French Press benutzen, anstatt einer Plastik-Zahnbürste eine aus Bambus und anstatt Tupperware aus Plastik, Gefäße aus Glas. – Ganz einfach, oder?

5. Deutschsprachige Pionierin, Madeleine Daria Alizadeh @dariadaria

Auch im deutschsprachigen Raum gibt es Zero Waste Influencer, die bei uns eine Vorreiterrolle erreicht haben. Zum Beispiel die Wienerin Madeleine Daria Alizadeh, die sich auf ihrem Blog DariaDaria und in ihrem Podcast „A mindful mess“ für einen nachhaltigen Lebensstil ohne Plastik einsetzt und sich insbesondere für Fair Trade Mode engagiert. Mittlerweile hat sie ihr eigenes Modelabel gegründet, das fair und nachhaltig produziert.

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Die letzten Tage waren ganz schön turbulent und auch ein bisschen verrückt. Sie waren aber auch eins: bestärkend. So viele Nachrichten, Ermutigung und guten Zuspruch hätte ich mir nicht erwartet - im Gegenteil, ich hatte großen Respekt vor diesem Schritt. Ihr habt so tolerant, verständnisvoll und interessiert reagiert, das war einfach nur schön. Ich weiß, dass viele mir Danksagungen geschickt haben, für mich gilt es aber euch ein großes Danke auszusprechen. Für den Rückhalt, das Mittragen, das Ermutigen und euren Aktivismus, im Kleinen und Großen. We are many and we will be more ❤️ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ English: The last few days have been quite turbulent and also a bit crazy. But they were also one thing: empowering. I did not expect so much encouragement and positive reactions - on the contrary, I had so much respect for becoming politically more engaged. You have been so tolerant, understanding and interested, that was just beautiful. I know that many have sent me thank you notes, but for me it is time to return the gratitude. I thank you deeply for the support, the encouragement and your activism, be it small or large scale. We are many and we will be more ❤️ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Photo @jennandthecamera

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Darias Geheimtipp in Sachen Zero Waste: Beim Waschen einen sogenannten Guppyfriend Waschsack nutzen, der verhindert, das Mikroplastikpartikel ins Abwasser gelangen. Und zum Rasieren keinen Plastikrasierer verwenden, sondern einen aus Metall, einen sogenannten Rasierhobel.

Eine weitere Deutsche Community bildet das Zero Waste Deutschland. Hier erfährt man alles rund ums Thema Zero Waste, kriegt Anregungen und Ideen und man kann sich mit Gleichgesinnten austauschen. Es werden Alternativen aufgezeigt und die neuesten Zero Waste Produkte präsentiert. Das Schöne: Man kann sich hier nicht nur mit den beiden Gründerinnen Hannah und Inga austauschen sondern mit vielen Gleichgesinnten aus der Community.

Einer der Basic Zero Waste Tipps der Gründerinnen: Lokal und regional einkaufen. Auf dem Wochenmarkt sind die Produkte unverpackt und haben geringe Transportwege. Außerdem unterstützt man damit die Bauern aus der Umgebung. Extra Tipp: Man sollte versuchen, statt Einwegprodukten Mehrwegprodukte zu benutzen. Wie zum Beispiel einen Thermosbecher anstatt einem to-go-Becher.

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