Let’s Flip – Wenn die Community über nachhaltige Flops entscheidet

Investigativer Journalismus mit Integration der Community für eine bessere Zukunft - wie das Online-Magazin Flip funktioniert, erklären wir Ihnen hier

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Autor: Haus von Eden

Ein Newsletter-Magazin, bei dem nachhaltige Produkte investigativ durchleuchtet werden. Anschließend kann die Community entscheiden, ob es sich um einen Flip oder Flop handelt. Die Gründer Christian Salewski und Felix Rohrbeck kommen aus dem Journalismus und haben in den letzten Jahren für Medien wie die die ZEIT, ARD Panorama und STRG_F gearbeitet. Mitgründer Christian und Dominik Sothmann kommen hingegen aus der Wirtschaft mit Fokus auf neue Geschäftsmodelle und Digitalstrategien. Gemeinsam betreiben sie nun Wirtschaftsjournalimus und zeigen so Nachhaltigkeit aus einem ganz neuen Blickwinkel. Im Interview mit Haus von Eden erfahren Sie alles über die Idee für das moderne Format.

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Flip Gründer-Team

Warum habt ihr Euch dazu entschieden Flip zu gründen?

Wir haben Flip gegründet, weil es so viele Menschen gibt, die sich eine andere, bessere Wirtschaft wünschen. Eine, die nicht zerstört und ausbeutet, den Klimawandel befeuert und den Wohlstand bei Wenigen konzentriert, sondern Probleme löst. Wenn es aber darum geht, was man selber tun kann, um zu einer solchen Wirtschaft beizutragen, sind viele ratlos – und haben das Gefühl, dass sie allein eh nichts ändern können. Hier setzen wir mit Flip an. Wir recherchieren, was wirklich hilft – und was bloß Greenwashing ist.

Was ist das Besondere an Flip und wie unterscheidet ihr Euch von anderen Plattformen?

Gestartet sind wir im vergangenen Herbst als Newsletter-Magazin. Auf unserer Homepage kann man unseren zweiwöchentlichen Newsletter umsonst abonnieren. In jeder Ausgabe stellen wir eine ganz konkrete Idee vor, die zu einer besseren Wirtschaft beitragen soll. Das kann eine Initiative, ein Produkt oder eine Petition ein. Diese Ideen schauen wir uns ganz genau an, sprechen mit den Macher*innen, aber auch mit unabhängigen Experten. Am Ende entscheiden unsere Leser*innen: Ist die Idee ein Flip oder doch ein Flop? Das heißt: Wir recherchieren, richtig sorgfältig und im Zweifel mehrere Wochen. Die Bewertung überlassen wir der Flip-Community. Diese Mischung aus investigativem, lösungsorientiertem und partizipativem Journalismus gibt es in Deutschland so bisher noch nicht.

Was genau ist "investigativer Journalismus" und warum ist es so wichtig im Bereich der Nachhaltigkeit?

Investigativer Journalismus bedeutet, dass man aufwendig recherchiert und Dinge ans Licht bringt, die sonst im Dunkeln geblieben wären. Im Bereich der Nachhaltigkeit ist das aus unserer Sicht wichtig, weil viele Unternehmen sich heute einen nachhaltigen Anstrich geben, für die Verbraucher*innen aber kaum zu erkennen ist: Was hilft wirklich? Und was ist bloß Marketing?

BRAND-GUIDE

Wie legt ihr die Themen für den Flip Newsletter fest?

Am Anfang haben wir die Themen selbst festgelegt. Mittlerweile aber kommen auch ganz viele Ideen von unseren Leser*innen. Dass hilft uns sehr. Denn natürlich bekommen wir nicht alles mit. Und in unserer Community gibt es echt tolle, schlaue Leute, die sich schon viel länger als wir mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Auch von Ihrer Kompetenz leben wir.

Was hat es mit dem Flip Score auf sich?

Wir recherchieren, die Community entscheidet: Das ist das Prinzip von Flip. Jede Idee wird von unseren Leser*innen auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Aus dieses Bewertungen ergibt sich der Flip-Score. So entsteht im Zusammenspiel aus investigativem Journalismus und einer starken Community ein neuer Ansatz, um die Qualität von Ideen für eine bessere Wirtschaft zu messen. Im besten Fall führt das zu mehr Orientierung und Impact. Dazu, dass kleine, gute Ideen groß werden. Und großer Bullshit auch als solcher benannt wird.

Was können wir in Zukunft von Euch erwarten?

Demnächst startet unsere erste, richtig große Recherche. Viel kann ich noch nicht verraten. Nur so viel: es geht um Sneaker. Ansonsten soll Flip perspektivisch auf drei Säulen stehen. Die Grundlage sind für uns verlässliche Fakten. Deshalb machen wir sorgfältigen und kritischen Journalismus. Darauf aufbauend wollen wir die Macht der Verbraucher*innen in einer starken Community bündeln. Das ist die zweite Säule. Und schließlich wollen wir gemeinsam mit unseren Nutzer*innen selbst innovative Lösungen für eine bessere Wirtschaft entwickeln. Wie genau die aussehen werden, wissen wir auch noch nicht. Aber das macht es ja gerade erst richtig spannend.

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