Stella McCartney – High & Ethical Fashion

High Fashion kann umweltverträglich, elegant und sexy sein. Das zeigen heute immer mehr Designer und Mode Konzerne. Der Weg zur Ethical Fashion  erfordert ein Umdenken auf allen Ebenen.

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Stella McCartney 2019 Spring Collection

Nachhaltigkeit und High Fashion klingt zunächst paradox. Es waren lange Begriffe, die nicht zueinander passten und faire Mode wurde oft als „öko“ abgestempelt.  Doch immer mehr Verbraucher hinterfragen das Label auf ihrer Kleidung und den Herstellungsprozess dahinter. Dass Ethical Fashion auch ganz anders aussehen kann,  zeigen mittlerweile viele Designer, die Luxusmode unter ethisch korrekten Bedingungen produzieren.

Ein Bericht von McKinsey & Company „The State of Fashion 2019“ identifiziert „Sustainability“ als einen der zehn Mega-Trends in der Modeindustrie.  Sie stellt gleichzeitig aber auch einer der größten Herausforderungen dar. Der Studie zufolge, führt der Weg zur Nachhaltigkeit vor allem über mehr Transparenz und Offenheit der Modekonzerne.

„Nachhaltigkeit entwickelt sich  von einem Marketinginstrument zum Zentrum der Innovation für Fashion & Design“

Die Studie besagt, dass zukünftig die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ein integraler Bestandteil aller Unternehmensabläufe entlang der Wertschöpfungskette sein. Labels, die dies umsetzen, werden von einer gesteigerten Effizienz und einem loyalen Kundenkreis profitieren. In der heutigen Zeit der Fast Fashion wird Nachhaltigkeit zu einem der wichtigsten Aspekte zur Differenzierung auf dem Markt.

Warum man von vielen Slow Fashion Labels trotzdem noch nicht viel gehört hat?

Slow Fashion ist leise und es ist schwer sich Gehör zu verschaffen. Viele Labels sind Start-Ups, deren aufwändige Produktionsprozesse und strengen Ethikgrundsätze sehr kosten- und zeitintensiv. Dies lässt kaum Zeit und Budget für globale Marketingkampagnen.  Auch ein Umdenken auf Seiten der Verbraucher ist notwendig. Reduzierte Modezyklen müssen mehr Akzeptanz finden, hin zu einem zeitlosen Fashion Mindset.

Eine die es bereits geschafft und sich in der Mode-Industrie - als Vorreiter in Sachen Green Fashion - etabliert hat, ist Stella McCartney

Die Tochter des weltbekannten Beatles-Mitglieds ist strenge Veganerin und setzt daher für ihre Kollektionen keine tierischen Inhaltsstoffe ein. Sie war die Erste, die zeigte, dass nachhaltige High Fashion möglich ist. Branchenkenner prophezeiten der Britin viel Gegenwind, da Luxusmode ohne Leder und Pelz unmöglich sei. Doch die Kunden entschieden anders und halfen mit ihrer Loyalität, einen Luxusmodekonzern mit Fokus auf Nachhaltigkeit aufzubauen. Mit 53 eigenständigen Läden ist sie inzwischen eine international etablierte Marke.

Stella McCartney und ihre Aktionen für eine bessere Welt

Stella McCartneys Engagement für Nachhaltigkeit ist nicht nur Teil des Markenethos, sondern zieht sich durch sämtliche Unternehmensprozesse. Im Mittelpunkt ihrer Philosophie steht die Achtung von Mensch, Natur und Tier. Die Umwelt soll geschützt werden, indem natürliche Ressourcen geschont und ausschließlich nachwachsende Stoffe zum Einsatz kommen. Regeneriertes Kaschmir, vegetarisches Leder, nachhaltige Viskose, revolutionierte Seide sind nur einige der Innovationen die das Unternehmen entwickelt hat.

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