Vegane Horsebit-Tasche: Gucci präsentiert die erste vegane Handtasche

Die Luxusmarke Gucci zeigt erstmals eine Ledertasche aus veganem Demetra in ihrer Herbst/Winter 2024 Kollektion

Vegane Gucci Handtasche
Source & Copyright: Gucci

Autor: Haus von Eden

  • Gucci launcht erste vegane Tasche in der Herbst/Winter 2024 Kollektion
  • Das entwickelte Material Demetra besteht aus pflanzlichen und wassersparenden Rohstoffen
  • Billie Eilish als Gesicht der neuen Kampagne

Kering, der Mutterkonzern von Gucci, gilt als führend in der Luxusindustrie bezüglich Nachhaltigkeit. Bis 2025 möchte das Unternehmen weitere umweltfreundliche sowie sozial verantwortliche Praktiken fördern. Im Rahmen dieser Bemühungen launcht nun auch die Luxusmarke Gucci ihre erste vegane Handtasche, um einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Umweltfreundliche Materialien

Die Neuauflage der Gucci Horsebit 1955 Tasche besteht aus Demetra, ein von Gucci entwickeltes Material aus pflanzlich gewonnen sowie wassersparenden Rohstoffen, darunter Viskose, Holzzellstoff sowie biobasiertem Polyurethan. Das vegane Accessoire wurde sowohl schwermetall- als auch chromfrei gebräunt, die Messinglegierungen beinhalten 100 Prozent recyceltes Gold und Palladium. Zusätzlich wurde für die Herstellung zertifiziertes Hanf- sowie Econyl, einer recycelten Nylonfaser, verwendet. Die Beschichtung hingegen besteht noch aus synthetischen Materialien. Das Unternehmen gibt jedoch an, nach einer umweltfreundlicheren Lösung zu suchen.

Billie Eilish als Testimonial der veganen Horsebit-Tasche

Die Künstlerin Billie Eilish setzt sich seit vielen Jahren auf sozialen Medien für Veganismus und Nachhaltigkeit ein. Als Botschafterin der veganen Kampagne betont sie die Verantwortung von Personen mit großer Reichweite, die breite Öffentlichkeit für nachhaltige Alternativen zu begeistern.

Ein veganes Produkt ist ein guter Anfang

Guccis veganes Material ist ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem gilt diese Tasche noch als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Modeindustrie sorgt noch immer für eine beunruhigende CO2 Bilanz, verursacht sogar 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Vegane Materialien sind eine gute Möglichkeit, diese CO2-Bilanz zu verbessern. Allerdings müssen Luxusmarken wie Gucci auch noch weitere Schritte unternehmen, um ihren ökologischen Fußabdruck langfristig zu minimieren. Hierzu gehören zum Beispiel noch kürzere Transportwege, mehr recycelte Materialien, limitiertere Produktionen sowie weniger Plastikverbrauch. Nur, wenn Gucci diese Maßnahmen konsequent umsetzt, können sie einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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