Made to Order: Customized Produkte sind der Fashion Megatrend

Durch Made to Order erhalten Kunden Customized Produkte auf Bestellung - Ein Trend der Individualität, Exklusivität und Nachhaltigkeit fördert

made to order Einzelstück hochwertig und zeitlos
Quelle & Copyright by Roland Mouret, sein Atelier in London bietet Maßanfertigung von Designer Stücke

Autor: July Becker

Made to Order - die Bestellung Customized und somit kundenspezifischer Produkte - ist der neue Megatrend im Fashion-Kosmos. Hier die wichtigsten Key Facts:

  • Made to Order bedeutet, dass ein Produkt erst nach der Kundenbestellung angefertigt wird
  • Customized Mode trifft den Nerv einer immer stärker individualisierten Gesellschaft
  • Made to Order hat das Potential, riesige Mengen an Materialien, CO₂ und Abwasser einzusparen

Der Begriff Made to Order bezeichnet, dass Unternehmen Produkte erst nach der Bestellung des Kunden herstellen. Ein Trend, der zunehmend Stellenwert in der Fashion Industrie erhält. Während sich die Auftragsfertigung in Form von exklusiver Maßschneiderei lange auf Anzugmode und Haute Couture beschränkte, bieten nun immer mehr Modelabels Made to Order und Customized - also kundenspezifische - Produkte an. Heute können von Nike Sneakers über Handtaschen bis hin zu Burberry Trenchcoats unzählige Kleidungsstücke und Accessoires individuell auf ihren Käufer abgestimmt werden.

Die Vorteile von Made to Order - Individuell und agil

Ein Grund der Beliebtheit von Made to Order Mode ist der hohe Grad der Individualisierung. Träger von Made to Order-Pieces setzen sich klar und selbstbewusst von der Masse ab, während Customized Mode deutlich macht, dass Stangenware passé ist. Gerade Millennials tendieren dazu, One Size fits all-Lösungen abzulehnen und einen ganz persönlichen Stil zu entwickeln.

Dazu machen es Made to Order Strategien Herstellern einfacher, schnelllebige Trends der Modewelt zu vermeiden. Ist ein Teil der Kollektion Customized und kann deshalb auf die Bedürfnisse des Käufers angepasst werden, werden zeitlose Einzelstücke gefertigt, die nicht ganz so günstig sind bei der Herstellung jedoch durch ihre Einzigartigkeit und Langlebigkeit die Investition auf jeden Fall wert sind.

BRAND-GUIDE

Umweltschonend: Weniger CO₂, Abwasser, Dead Stock durch Made to Order - Customized - Mode

Nicht zuletzt hat Made to Order das Potential, die Fashion Industrie nachhaltiger zu gestalten. Sind Kleidungsstücke, Accessoires und Schuhe personalisiert, so sparen Unternehmen hunderttausende Tonnen Materialien, CO₂ und Abwasser. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Hersteller auf einem Berg an unverkäuflichem Dead Stock sitzen bleibt. Made to Order bietet damit sowohl für Hersteller, als auch für Endverbraucher große Vorteile.

Zeitgeist: Das Made to Order x Upcycling Label One/Of

Paradebeispiel für diese vielversprechende Fashion Bewegung ist One/Of. Ein nachhaltiges High-End Label, das ausschließlich Made to Order anbietet. Gegründet wurde es von Patricia Voto, die zuvor bei namhaften Sustainability Labels wie Gabriela Hearst arbeitete. Angetrieben von dem Wunsch eine Lösung für Fast Fashion, überschwänglichen Konsum und die Wegwerfmentalität zu finden, war ihr das allerdings nicht genug und lancierte One/Of als Made to Order Statement. Mode, die Konsument*innen wirklich wollen und brauchen.

One/Of bietet maßgeschneiderte, qualitative und zeitlose Einzelteile, dessen Produktion erst nach mehreren Anproben im Atelier beginnt. So garantiert Voto den perfekten, individuellen Fit. Und auch die Stoffe sind einzigartig: Sie sind upgecycelt - teils aus Fabriken, die hinter LVMH stehen. So ist jedes Stück ein exklusives Unikat mit It-Faktor: Bei der Met Gala 2021 statte Voto beispielsweise Madison Beer mit einer Abendrobe, die vom Alten Hollywood inspiriert ist, aus.

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