Strategien zum Umgang und zur Bewältigung chronischer Krankheiten

Wie Bewegung und eine bewusste Lebensweise trotz chronischer Krankheit für mehr Gesundheit und Lebensqualität sorgen

Chronische Krankheiten

Autor: Haus von Eden

Chronische Krankheiten können im Alltag zahllose Herausforderungen mit sich bringen. Von der Bewältigung der Symptome bis hin zur Sicherstellung des Wohlbefindens kann es schwierig sein, eine wirksame Strategie zu finden. Doch es gibt sie: Bewegung und die bewusste Entscheidung für einen gesünderen Lebensstil sind zwei zentrale Strategien, die bei der Bewältigung einer chronischen Erkrankung gleichermaßen helfen können. Erfahren Sie, wie sich diese umsetzen lassen und in welchen Szenarien sie überhaupt helfen.

Überblick: Chronische Krankheiten

Chronische Krankheiten sind ein medizinischer Zustand, der über die Zeit anhält und in der Regel eine kontinuierliche medizinische Versorgung sowie Behandlung erfordert. Weshalb sie das Leben erheblich beeinträchtigen können. Darüber hinaus können sie verschiedene Körpersysteme betreffen, darunter das Atmungs-, Herz-Kreislauf-, Hormon- und Nervensystem. Beispiele für chronische Krankheiten sind Diabetes, Bluthochdruck, Asthma, Arthritis, chronische Nierenerkrankungen, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Lupus.

Der Umgang mit chronischen Krankheiten wie diesen kann eine Herausforderung sein und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, an dem mehrere Fachkräfte des Gesundheitswesens beteiligt sind. Doch auch abseits professioneller Behandlung müssen Betroffene aktiv mit ihrer Krankheit umgehen, indem sie ihren Lebensstil anpassen beziehungsweise ändern. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Stressbewältigung und die Vermeidung schädlicher Gewohnheiten wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum, sind für die Vorbeugung sowie Behandlung chronischer Krankheiten unerlässlich.

Die Behandlung chronischer Krankheiten ist in der Regel fortlaufend und kann Medikamente und Änderungen der Lebensweise umfassen. Zur Behandlung von Bluthochdruck kann beispielsweise Lisinopril eingesetzt werden. Das Medikament wirkt, indem es bestimmte Enzyme im Körper blockiert, die eine Verengung der Blutgefäße und eine Verengung der Arterien verursachen, was zu einem Anstieg des Blutdrucks führt. Neben der medikamentösen Behandlung sind auch Änderungen des Lebensstils wie regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung wichtig, um den Bluthochdruck zu senken und zu kontrollieren.

Chronische Krankheiten behandeln: Diese Vorteile bringt Bewegung

Bewegung ist aufgrund ihrer vielen Vorteile ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung chronischer Krankheiten. Regelmäßige körperliche Betätigung steigert Energie, Kraft und Ausdauer. Außerdem verbessert sie die kardiovaskuläre Gesundheit, senkt den Blutdruck, stärkt Knochen sowie Muskeln und reduziert Stress. Bewegung kann auch die Schlafqualität verbessern, was für die Bewältigung chronischer Krankheiten unerlässlich ist, da unzureichende Ruhe die Symptome verschlimmern kann. Außerdem hilft regelmäßiger Sport, das Gewicht zu kontrollieren und das Risiko von Diabetes und anderen damit verbundenen Krankheiten wie Bluthochdruck zu verringern.

Schonende Übungen für Betroffene

Wichtig ist allerdings, die richtigen Übungen für verschiedene Bedürfnisse auszuwählen. Je nach Übung gibt es unterschiedliche Vorteile und Risiken. Ein beratendes Gespräch mit einem Arzt kann diese im Vorfeld feststecken, um ein passendes Trainingsprogramm zu erstellen. Die folgenden Übungen gelten allgemein als sicher und wirksam für die Behandlung chronischer Krankheiten:

  • Aerobic-Übungen: Auch Cardio-Übungen genannt, konzentrieren sich auf die Erhöhung der Herz- und Atemfrequenz. Aerobic-Übungen wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und Tanzen können die kardiovaskuläre Gesundheit verbessern, den Blutdruck senken sowie die allgemeine Ausdauer steigern. Sie kommen insbesondere Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), Diabetes oder Herzerkrankungen zugute.
  • Krafttraining: Bei dieser Übung werden Gewichte, Widerstandsbänder oder das eigene Körpergewicht zur Stärkung der Muskeln eingesetzt. Krafttraining kann dazu beitragen, die Knochendichte zu verbessern, die Muskelmasse zu erhöhen und die allgemeine körperliche Funktion zu verbessern. Besonders vorteilhaft ist es bei Arthritis, Osteoporose sowie Multipler Sklerose.
  • Flexibilitätsübungen: Diese konzentrieren sich auf die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und des Bewegungsumfangs. Beispiele sind Stretching, Yoga und Tai Chi. Flexibilitätsübungen können Gelenkschmerzen und Steifheit verringern, das Gleichgewicht sowie die Koordination verbessern und die Entspannung fördern. Sie sind besonders für Menschen mit Arthritis, Fibromyalgie oder Parkinson von Vorteil.
  • Gleichgewichtsübungen: Helfen die Stabilität zu verbessern und das Risiko von Stürzen zu verringern, insbesondere bei älteren Erwachsenen sowie Menschen mit Gleichgewichtsstörungen. Zu den Gleichgewichtsübungen gehören das Stehen auf einem Bein, das Gehen von der Ferse bis zu den Zehen und Yoga-Positionen, die das Gleichgewicht herausfordern.

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Gesunde Lebensweise und Entscheidungen als Bewältigungsstrategie

Neben körperlicher Betätigung können auch andere Lebensgewohnheiten helfen, chronische Krankheiten zu bewältigen. Dazu gehören:

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie mageren Proteinen ist, kann dazu beitragen, Entzündungen zu verringern und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Lebensmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fetten, Zucker, Natrium und verarbeiteten Zutaten sollten vermieden werden, da sie die Symptome chronischer Krankheiten verschlimmern können.
  • Ausreichend Schlaf: Ausreichender Schlaf ist für die Bewältigung chronischer Krankheiten von entscheidender Bedeutung. Er trägt dazu bei, das Energieniveau aufrechtzuerhalten, Hormone zu regulieren, Stress abzubauen und das Immunsystem zu optimieren. 7 bis 9 Stunden Schlaf sind empfehlenswert.
  • Minimierung von Stress: Stress kann bestehende Erkrankungen verschlimmern und deren Bewältigung erschweren. Um diesem entgegenzuwirken, können Betroffene stressabbauende Aktivitäten wie tiefes Atmen, Musik hören und Meditation praktizieren.
  • Rauchen aufhören: Auch Zigarettenrauch kann die Symptome chronischer Krankheiten verschlimmern und deren Behandlung erschweren.

Strategien zur Verbesserung von Diät und Ernährung

Es ist wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten - insbesondere, um eine chronische Krankheit zu bewältigen. Mit diesen Strategien fällt dies gar nicht mal so schwer:

  • Nehmen Sie regelmäßige Mahlzeiten zu sich: Regelmäßige Mahlzeiten tragen dazu bei, das Energieniveau zu halten, den Hormonhaushalt zu regulieren und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Achten Sie darauf, täglich drei ausgewogene Mahlzeiten zu sich zu nehmen - mit Zwischenmahlzeiten, falls gewünscht.
  • Verarbeitete Lebensmittel einschränken: Verarbeitete Lebensmittel enthalten viel Natrium, Zucker und gesättigte Fette, die die Symptome chronischer Krankheiten verschlimmern können. Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel, wann immer dies möglich ist.
  • Nehmen Sie viel Obst und Gemüse zu sich: Obst und Gemüse sind hervorragende Quellen für Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und andere Nährstoffe, die zur Verbesserung der Gesundheit beitragen. Nehmen Sie mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse in Ihren täglichen Speiseplan auf.
  • Trinken Sie viel Wasser: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist der Schlüssel zu optimaler Gesundheit. Trinken Sie täglich mindestens 8 Gläser Wasser oder mehr, wenn Sie aktiv sind sowie sich in heißen Klimazonen aufhalten.

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Tipps für eine Routine, die zu Ihnen passt

Für Menschen, die eine chronische Krankheit haben, kann es schwierig sein, ein Trainingsprogramm zu erstellen und durchzuhalten. Mit diesen Tipps können Betroffene allerdings nachhaltig sowie mühelos eine funktionierende Routine entwickeln:

  • Fangen Sie klein an: Es ist wichtig, langsam mit einem neuen Trainingsprogramm zu beginnen. Beginnen Sie mit Übungen von geringer Intensität, wie z.B. Laufen oder leichtes Dehnen, und steigern Sie die Intensität allmählich.
  • Hören Sie auf Ihren Körper: Achten Sie auf Schmerzen oder Unwohlsein beim Training und passen Sie Ihr Aktivitätsniveau entsprechend an. Reduzieren Sie die Intensität, wenn etwas zu anstrengend ist, oder wechseln Sie zu einer anderen Übung.
  • Setzen Sie sich realistische Ziele: Setzen Sie sich erreichbare Ziele, die auf Ihren Zustand und Ihr Fitnessniveau zugeschnitten sind. Versuchen Sie nicht, zu früh zu viel zu tun, da dies zu Verletzungen oder Burnout führen kann.
  • Seien Sie konsequent: Beständigkeit ist der Schlüssel zur Verbesserung Ihrer Gesundheit. Versuchen Sie, regelmäßig zu trainieren, mindestens 3-4 Mal pro Woche für 30 Minuten oder mehr, um den größten Nutzen zu erzielen.
  • Sorgen Sie dafür, dass es Spaß macht: Binden Sie Aktivitäten ein, die Ihnen Spaß machen, damit das Training nicht zu einer lästigen Pflicht wird. So bleiben Sie motiviert und es fällt Ihnen leichter, Ihre Routine auf Dauer durchzuhalten.

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Autor: Kyle Chase Curtis 

Kyle Chase Curtis ist freiberuflicher Autor mit Fachwissen in den Bereichen persönliche Finanzen, Investitionen und Wellness. 

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