Klimafreundliches Reisen – CO2-Bilanz kompensieren

Reisen ist heute so simple wie nie zuvor. Ob Fern- oder Luxusreisen, wichtig ist die richtige Wahl des Transportmittels, Hotels oder Restaurants, um die individuelle CO2-Bilanz zu kompensieren.

CO2-Bilanz kompensieren, ökologischer Fußabdruck
Image by Unsplash

Entspannung, Sonne und Meer, so sieht für die meisten ein gelungener Urlaub aus. Doch das Reisen hat einen großen Einfluss auf unsere CO2-Bilanz. Aber gänzlich darauf zu verzichten neue Kulturen zu entdecken und seinen Horizont zu erweitern, ist ebenfalls nicht wünschenswert.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verringern und damit ihre CO2-Bilanz kompensieren können, um ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub zu fliegen.

So können Sie Ihre CO2-Bilanz kompensieren

  1. Abwechslungsreiche Urlaubsziele wählen
  2. Eco-Hotels und lokale Restaurants besuchen
  3. Langstreckenflüge für einen längeren Aufenthalt
  4. Klimaschutz-Projekte unterstützen

1. Abwechslungsreiche Urlaubsziele wählen

Meiden Sie überfüllte Touristenhochburgen. Anzeichen dafür sind Urlaubsziele mit unkontrolliertem Bauboom, verdreckten Stränden und Meeren. Um das Land und die Menschen vor Ort zu entdecken, nehmen Sie am besten eine Route abseits des Mainstream.

Es ist auch nicht immer ein Flug nötig, um Urlaubsfeeling aufkommen zu lassen. Haben Sie sich zum Beispiel mal überlegt Urlaub im eigenen Land zu machen? Auch Nachbarländer wie die Schweiz, Österreich oder Niederlande sind wunderschön und eignen sich im Sommer hervorragend zum Entspannen.

Je näher das Ziel, desto geringer der Energieverbrauch und die Emissionen. Zudem kann man einfach per Zug oder Bus reisen. Viele europäische Städte sind heute mit einer komfortablen Zugfahrt zu erreichen.

2. Eco-Hotels und lokale Restaurants besuchen

Vor Ort können Sie sich bewusst für nachhaltige und lokale Hotels und Restaurants entscheiden. Moderne, umweltfreundliche Unterkünfte sind mittlerweile allerorts vertreten. Sie bieten ebenso einen hohen Luxusstandard. Ob luxuriöse Bio-Hotels oder Wellness Oasen, Sie müssen auf nichts verzichten. Achten Sie bei der Restaurantauswahl zudem auf lokale Speisen und regionale Produkte. Gerade diese Restaurants sind oftmals ein Geheimtipp der Einheimischen.

3. Langstreckenflüge für einen längeren Aufenthalt

Ganz aufs Fliegen zu verzichten ist nicht möglich. Gerade, wenn es doch mal weiter weggehen soll oder beruflich nicht zu vermeiden ist. Und mittlerweile gibt es zum Glück auch Möglichkeiten den CO2-Ausstoß zu kompensieren. Damit dabei Ihr ökologischer Fußabdruck nicht zu groß ist, achten Sie einerseits darauf, dass das Ziel und die Länge des Urlaubs im richtigen Verhältnis stehen. Als Faustregel gilt: Bei einer Entfernung von 2000km mindestens 15 Tage Aufenthalt.

4. Klimaschutz-Projekte unterstützen

Den CO2-Verbrauch können Sie außerdem kompensieren, indem Sie in ein Klimaschutz-Projekt investieren. Achten Sie dabei auf das Qualitätssiegel Goldstandard. Bei seriösen Anbietern wie atmosfair oder myclimate können Sie das unkompliziert machen und unterstützen damit aktiv Projekte, die etwas gegen den Klimawandel tun.

Auch im Alltag können Sie Ihre CO2-Bilanz kompensieren

Treten Sie zum Beispiel einer Umweltorganisation bei und engagieren Sie sich. Viele Menschen wissen heute noch nicht mal, was ein ökologischer Fußabdruck ist. Praktische Bus- und Bahnverbindungen oder Carsharing Angebote gerade in den Großstädten begünstigen den Verzicht auf das eigene Auto.

Nicht zuletzt: Schauen Sie, ob Ihre Wohnung ordentlich gedämmt ist. Selbst wenn Sie kein Eigentum besitzen, können Sie versuchen, Ihren Vermieter zu einer energetischen Sanierung zu animieren. Hier geht es zu unserer Infographik mit den 5 ultimativen Klimaschutztipps.

Wenn Sie das beherzigen, unternehmen Sie schon einiges, um Ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern und Ihre CO2-Bilanz zu kompensieren.

Sie wollen jetzt noch wissen, wieviel Ihr ökologischer Fußabdruck zu Buche schlägt? Hier geht’s zum WWF Klimarechner

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