Fit in den März mit dem 10 Punkte Easy Detox Plan

Der Frühling naht - Entgiften Sie Ihren Körper ganz einfach mit unserem 10 Punkte Easy Detox Plan übers Wochenende

Detox

Der nahende Frühling weckt in uns das Bedürfnis nach innerem Frühjahrsputz. Detox ist jetzt in aller Munde - doch was steckt hinter dem Zauberwort? Erfahren Sie, was Detox bedeutet, wie es funktioniert und wie Sie sich mit unserem 10 Punkte Easy Detox Plan fit für den Frühling machen.

Detox - die Körper-Aufräumaktion

Wenig Licht und Bewegung, üppige Mahlzeiten, trockene Raumluft: Während der Wintermonate hält unsere Gesundheit Winterschlaf. Wir werden dauermüde und infektanfällig. Grund dafür ist eine erhöhte Schadstoffbelastung unseres Organismus, die er nicht allein bewältigen kann. Eine Entschlackungskur, sogenannter "Detox", kann uns dabei helfen, unnötigen Ballast loszuwerden und den Körper zu entgiften.

Warum Detox?

Unser Körper verfügt über ein natürliches Filterprogramm, das mithilfe der Entgiftungsorgane Leber, Nieren, Lunge, Darm und Haut regelmäßig Schadstoffe abbaut und ausscheidet. Durch unseren modernen Lebenswandel gelangen jedoch mehr Umweltgifte (Toxine) als wir vertragen in unser Körpersystem. Verunreinigungen in Luft und Wasser, Pestizide in Kleidung sowie Lebensmitteln und Alkohol oder Nikotin lagern sich außerdem im Gewebe ab und belasten unser Immunsystem. Die Folge können Müdigkeit, schlechte Durchblutung oder chronische Krankheiten sein. Hier kann ein Detox als gezieltes Entgiftungsprogramm helfen, die natürlichen Abwehrkräfte dauerhaft zu stärken.

Was bedeutet Detox?

Der Begriff Detox ist die Kurzform vom englischen „Detoxification“ und bedeutet „Entgiftung und Reinigung“. Es basiert auf den über 2000 Jahre alten ganzheitlichen Naturheilmethoden Ayurveda, traditioneller chinesischer Medizin (TCM) und Heilfasten, die es zum Ziel haben, die körperliche sowie mentale Gesundheit zu kräftigen. Verdauungsstörungen, häufige Atemwegs- oder Pilz-Infektionen, Müdigkeit, Hautunreinheiten sowie einige chronische Krankheiten sind nur einige Beispiele für körperliche Symptome, bei denen sich ein Detox Versuch lohnt. Es ist aber keine Diät. Der Verlust von Körpergewicht kann zwar eine Begleiterscheinung sein, ist aber nicht das primäre Ziel der Kur. Vielmehr soll ein ganzheitliches körperliches Gleichgewicht hergestellt werden.

Welche Arten von Detox gibt es?

1. Smoothie-Detox

Diese Kur mit frischen Säften, Smoothies, Kräutertees sowie Wasser kann über 1-3 Tage oder als wöchentlicher Smoothie-Entlastungstag durchgeführt werden. Einfach gefrorene Früchte, Kräuter und Gemüse in den Mixer geben und fertig. Die Zero Waste Alternative gibt es beim Bio-Bauern mit Smoothie-Kisten, welche die passenden Früchte und Kräuter beinhalten. Aber auch in der Gefrierkühltruhe finden sich schöne Obst- und Gemüse-Mischungen.

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2. Digital Detox

Permanente Erreichbarkeit und viel zu lange Bildschirmzeit fördern Social Media Stress. „Digital Detox“ kann hier Wunder bewirken. Gönnen Sie sich regelmäßige Aus-Zeiten ohne Smartphone oder Computer und schalten Sie bewusst ab. Genießen Sie zum Beispiel Zeit in der Natur - bei sportlichen Aktivitäten oder einfach mal beim „Nichtstun“. Das kann ein Tag in der Woche (z.B. Sonntag) oder eine feste Zeit (vor dem Schlafengehen, nach dem Aufwachen) sein, an der das Smartphone sich ausruhen kann und Sie sich der Echtzeit widmen.

3. Mental Detox

Zum körperlichen Entgiften gehört auch ein mentaler Detox. Mit begleitenden Maßnahmen wie Meditation, Atemtechniken, Yoga, Massagen sowie Saunagängen unterstützen Sie Ihren Körper aktiv bei der Ausleitung von schädlichen Substanzen und Gedanken. Ebenso wichtig wie inneres Aufräumen, ist das Reinigen und Ausmisten Ihrer privaten Umgebung und Ihres Arbeitsplatzes. In Räumen ohne Ballast ist mehr Platz für positive Gedanken und Pläne. Minimalistische Design Elemente können hier helfen.

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Wann ist Detox ungeeignet?

Eine Entgiftung ist für jeden Körper zunächst ungewohnt, sodass Sie in den ersten Tagen mit Anzeichen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerz oder Verdauungsproblemen rechnen können. Meist verschwinden diese Begleiterscheinungen nach wenigen Tagen. Deshalb sollten Sie während einer Entgiftung auf körperliche oder geistige Höchstleistungen verzichten und sich stattdessen Ruhe gönnen. Ungeeignet ist Detox während der Schwangerschaft, Stillzeit, für Diabetiker, Menschen mit Essstörungen oder Bluthochdruck - zumindest ohne ärztliche Absprache.

Easy Detox - Erste Schritte zum entgiften

„Detox light“ ist der ideale Einstieg für alle, die Entschlacken ohne viel Aufwand und Vorbereitung ausprobieren möchten.

10 Punkte Easy Detox Plan

Unser Easy Detox ist eine kompakter 10 Punkte-Plan, mit dem Sie Ihren Körper sanft entgiften und gleichzeitig stärken können. Für den Start und eine spürbare Veränderung empfehlen wir eine Kur für 3 Tage - dafür eignet sich das Wochenende ideal. Um Ihre Ernährungsgewohnheiten nachhaltig zu verändern, integrieren die Sie dieses sanfte Programm einfach in Ihren Alltag.

Entgiften ist Teamwork zwischen Ihnen und Ihrem Körper. Ihr Körper weiß, wie er entgiften kann und Sie unterstützen ihn dabei, indem Sie ihm mehr Aufmerksamkeit schenken und ihm dabei gesunde sowie ausgewogene Kost zur Verfügung stellen. So profitieren Sie doppelt von Ihrer Kur:

1. Trinken

Nehmen Sie mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich: stilles Wasser, Kräutertee oder Brühe.    

2. Schlaf und Morgenroutine

Achten Sie auf ausreichend Schlaf uns starten Sie den Tag eine Stunde früher als üblich mit einer sanften und kräftigenden Morgenroutine:

  • Stehen Sie mit dem Wecker und ohne Snooze-Taste auf
  • Trinken Sie ein Glas warmes Ingwer-Zitrone-Wasser
  • Atmen Sie bewusst frische Luft am geöffneten Fenster ein
  • Praktizieren Sie Yoga, Pilates oder Stretching
  • Genießen Sie die Stille des Morgens mit einer kurzen Meditation
  • Schreiben Sie Tagebuch, um Ihre Gedanken zu ordnen und sich zu fokussieren, denn das entlastet ebenfalls 

3. Frische Säfte

Bereiten Sie frische Säfte sowie Smoothies im Entsafter zu und füllen sich eine Portion für unterwegs ab.

4. Bewegung

Achten Sie auf tägliche und ausreichende Bewegung, zum Beispiel im Sportstudio oder zumindest durch einen Spaziergang nach dem Essen. Schwimmen und Laufen kurbeln den Stoffwechseln an und helfen durch Schwitzen beim Abtransport der Toxine. Regelmäßige Saunagänge, Massagen sowie Lymphdrainagen sind Power-Entgiftungstools, denn sie regen den Stoffwechsel an und sorgen für Entspannung.

5. Lebensmittel und leichte Kost

Meiden Sie Fast Food, Fertigprodukte und frittierte Speisen. Bereiten Sie stattdessen Mahlzeiten mit frischem Bio-Obst für zwischendurch zu und entdecken Sie die Vielfalt von Kartoffeln, Gemüse, Salat und Sprossen für die Hauptmahlzeiten. Verzichten Sie auf Weißmehl, fettes Fleisch sowie tierische Fette. Stattdessen nutzen Sie Vollkorn- und vegetarische Produkte sowie pflanzliche Öle.

6. Zucker

Reduzieren Sie jegliche Art von Zucker und verwenden Sie alternativ Agavendicksaft.

7. Kaffee & Alkohol

Verzichten Sie auf Koffein sowie schwarzen Tee und genießen stattdessen die wohltuende Wirkung von Kräutertees oder heißem Zitronenwasser mit Ingwerstückchen, das stark entgiftend ist. Meiden Sie Alkohol und probieren Sie stattdessen alkoholfreie Getränke oder Cocktails, die inzwischen überall angeboten werden.

8. Green Living

Ebenso wichtig wie inneres Aufräumen ist das Ausmisten Ihrer Umgebung. Entrümpeln Sie Ihre Garage oder Ihren Keller und entsorgen alte Geräte und Kleidung ganz im Sinne des Green Living.

9. Digital Detox

Reduzieren Sie Ihre Mediennutzung und den Gebrauch von sozialen Netzwerken und dem Smartphone - vor allem morgens sowie abends vor dem Schlafengehen - oder etablieren Sie einen Offline-Tag pro Woche. Lesen Sie stattdessen ein Buch oder organisieren Sie einen Brettspiele-Abend. 

10. Mentaler Detox

Praktizieren Sie mehrmals am Tag Achtsamkeit: Halten Sie dabei inne und werden Sie sich Ihres Körpers bewusst, achten Sie auf Ihren Atem. Angeleitete Meditationen helfen, den Geist zu beruhigen und sorgen nachhaltig für Ausgeglichenheit und Resilienz. Lernen Sie bewusstes Atmen und sich auf den Atem zu konzentrieren, zum Beispiel durch eine 3-Minuten Atempause oder Atemtechniken beim Meditieren.

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