Fairtrade Kaffee – 8 Tipps für bewussten Kaffeegenuss

Fairtrade Kaffee, was ist das genau und auf welche Siegel sollten Sie achten? Wir zeigen wie man auch neben der Wahl der Kaffeebohne nachhaltig Kaffee genießen kann.

Fairtrade Kaffee
Peter Schlumbohm Handfilter Design

Warum Sie bei der Wahl der Kaffeebohne lieber auf Fairtrade Kaffee setzen sollten?

80 Prozent des weltweiten Kaffeeanbaus wird in den ärmsten Ländern von 25 Millionen Kleinbauern hergestellt. Die Arbeitsbedingungen sind zudem oftmals nicht fair. Gleichzeitig wird durch den Einsatz starker Pflanzenschutz-Mittel und Dünger das Klima belastet.

Fairtrade Kaffee was ist das genau?

Deutschland ist – nach den USA – der zweitgrößte Abnehmer von Kaffee. Wie wir unseren Kaffee trinken und wo wir ihn kaufen, hat demnach einen starken Einfluss auf den Markt und damit auf die Länder und den dort arbeitenden Menschen.

Wer Fairtrade Kaffee kauft, kann sich sicher sein, dass diese Bohnen nachverfolgbar sind und die Lieferkette regelmäßig kontrolliert wird. Die Ziele von Fairtrade Kaffee sind laut der deutschen Kaffee-Kooperative:

  • Bekämpfung von Armut: Das heisst die Gewährleistung eines stabilen Einkommens für die Kaffeebauern
  • Klima- und Umweltschutz: Vor allem der Schutz und Erhalt für Seen und Wälder in Anbaugebieten
  • Alternative Anbaumethoden: Insbesondere zur Steigerung der Qualität und effizienten Produktion

Siegel für Fairtrade Kaffee im Überblick

Hilfreich um fairen Kaffee zu erkennen sind Zertifizierungen. Die bekanntesten in Deutschland sind Fairtrade, UTZ/Rainforest Alliance und das Bio-Siegel. UTZ und Rainforest sind kürzlich miteinander verschmolzen.

Alle verfolgen das Ziel, dass Konsumenten den Kaffee mit gutem Gewissen kaufen können und die Kaffeebauern mehr Lohn erhalten. Aber jedes Siegel hat unterschiedliche Schwerpunkte. Daher sollte man sich die verschiedenen Siegel genauer anschauen und danach wählen, welchen Kaffee man kauft.

Abgesehen von der Kaffeebohne kann man noch auf viele unterschiedliche Arten nachhaltig Kaffee konsumieren. Hier kommen daher unsere top Tipps.

5 Tipps für nachhaltigen Kaffeegenuss

1. Nurucoffee – leckerer Fairtrade Kaffee in Bio-Qualität:

Das Ex-Germany's Next Topmodel Sara Nuru bietet mit ihrer Schwester Sali leckeren Kaffee aus Äthiopien an. Mit dem Kauf des fair gehandelten und organisch angebauten Kaffees unterstützt man gleichzeitig auch Frauenprojekte und ermöglicht ihnen eine Perspektive für eine bessere Zukunft. Das heisst Fairtrade Kaffee kaufen und Gutes tun.

2. Alternative Kaffeekapseln:

Jetzt können Konsumenten auch Kaffee aus einer Maschine mit Kapseln (fast) bedenkenlos trinken. Bei vielen Anbietern gibt es jetzt wiederverwendbare oder kompostierbare Kapseln. Die Kapseln passen in alle gängigen Kapselmaschinen. Sie sind definitiv umweltfreundlicher als Aluminum Kapseln.

Man beachte allerdings, dass sie meist länger für die Zersetzung brauchen als normaler Biomüll, daher nicht ganz bedenkenlos entsorgt werden können. Die wiederbefüllbare Variante ist besser, es ist jedoch nicht ganz einfach die richtige Kaffeemischung in die Kapsel zu bekommen. Testen und probieren heisst es hier.

3. Kaffeeform – Tassen und Becher aus Kaffeesatz:

Fairtrade Kaffee

Bildquelle: Kaffeeform

Kaffeeform produziert nachhaltige Tassen und Becher mit innovativer Technik. Alle Produkte bestehen dabei aus gebrauchten Kaffeesatz und nachwachsenden Rohstoffen. Das Besondere: Die langlebigen Tassen duften leicht nach Kaffee und überleben sogar den Gang in der Spülmaschine.

4. KPM – Kaffee-to-go-Becher aus Porzellan:

Fairtrade Kaffee

Bildquelle: KPM

Der schicke Kaffee-to-go-Becher der Marke KPM kommt handgefertigt aus Berlin. Nachhaltig produziert, kann man so auf die Plastik-to-Go-Becher elegant verzichten.

5. Eco-friendly Kaffeemaschinen:

Wer auch zu Hause nachhaltigen Kaffee kochen möchte, sollte seine gewöhnliche Kapselmaschine aussortieren und auf Handarbeit setzen. Espressokocher, Handfilter oder French Press heissen hier die Alternativen.

Der Bialetti Espressokocher, auch Mokkakanne genannt, ist der Klassiker schlechthin und in 80% der italienischen Haushalte zu finden. Der Kaffee wird hierbei im Mokkakocher auf dem Herd erhitzt.

Der Trend in bekannten Kaffeehäusern geht derzeit zum slow-coffee. Hier kommt der Handfilter immer häufiger zum Einsatz.  Ein Design-Klassiker hierfür ist der Handfilter von Chemex, der sogar im Modern Art Museum in New York ausgestellt wurde. Der von Peter Schlumbohm designte Handfilter ist schon jetzt ein zeitloses Stilobjekt.

Alternativ kann man auch mit dem Hario Cold Brew leckeren Eis-Kaffee im Sommer kreieren. Die aus Japan stammenden Handfilter Kaffeemaschinen sind aus Glas. Sie werden zudem aus 100% natürlichen Materialien hergestellt und sind derzeit der letzte Schrei weltweit.

Fair Trade Kaffee

Hario Handfilter Kaffeekocher, Bildquelle: Hario

Eine letzte umweltfreundliche Option ist die altbewährte French Press oder Pressstempelkanne, wobei der Kaffee gebrüht und der Kaffeesatz mittels eines Stempels mit Sieb nach unten gedrückt wird. Jeder von uns kennt den Klassiker von Bodum, es gibt mittlerweile auch viele stylische Varianten wie zum Beispiel von Le Creuset oder bonVivo.

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