Das Hallstein Wasser setzt neue Qualitätsstandards für Trinkwasser

Zum globalen Weltwassertag am 22. März 2020 spricht die Gründerin von Hallstein Wasser über Qualität, Nachhaltigkeit und die Zukunft des Trinkwassers 

Hallstein wasser
Elisabeth Muhr, Gründerin Hallstein Wasser

Das artesische Wasser von Hallstein ist das Ergebnis der jahrelangen Suche nach dem besten Trinkwasser der Familie Muhr. 1999 verschrieb sich die Austro-Amerikanische Gründerfamilie nämlich der Aufgabe, Wasser von höchster Qualität sowie Reinheit, mit der perfekten Mineralisierung und gesundheitsfördernder Wirkung ausfindig zu machen. Mit dem Hallstein Wasser bietet die Familie nun nicht nur das qualitativ hochwertigste und nachhaltigste Wasser auf dem Markt an, sondern bedient zudem das neue Konsumverhalten bewusster Käufer und begegnet so dem New Luxury.

Passend zum Weltwassertag spricht Elisabeth Muhr, die Gründerin von Hallstein Wasser, bei uns über die Qualität und Zukunft des Trinkwassers

Was hat Sie als Familie motiviert, sich dem Thema Wasser so passioniert zuzuwenden? 

Der Ursprung liegt in der Notwendigkeit, Entzündungen im Körper, die durch die tägliche Nahrungsaufnahme entstehen, zu vermeiden. Besonders Zucker, Kohlenhydrate und chemische Zusätze (Haltbarkeitsmittel) sind dabei die Hauptverursacher. Um Übersäuerung durch diese zu vermeiden, spielt Wasser eine besonders große Rolle. So haben wir uns dazu entschlossen, Wasser auf eigene Faust zu testen.

"Das Ergebnis: Alle erhältlichen Wasser - ob aus dem Wasserhahn oder dem Geschäft - wurden chemisch und mechanisch verändert, um sie trinkbar zu machen oder gewissen Trends (z.B. Alkalinität) zu folgen."

Da haben wir beschlossen, uns für unseren persönlichen Verbrauch eine eigene Quelle zu suchen. Zuerst haben wir mit Ärzten und Nahrungsexperten die ultimativen Eigenschaften für Wasser, welches für die Gesundheit am besten wirkt, festgestellt. Da die Wasserqualität von einer bestimmten Geologie abhängt, haben wir dann mit Hilfe von Hydrogeologen die effizientesten Schichtungen gefunden und unseren artesischen Brunnen angebohrt. Wir haben einfach nie locker gelassen - Es war ein großartiges Familienprojekt, in dem wir alle 5 sehr involviert waren. Dass wir dann am Ende mit einer Wasserfirma dastehen, hätten wir uns am Anfang nie gedacht.

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Gründer Familie Muhr

Was genau verbirgt sich hinter dem Hallstein-Oktagon und inwiefern ist dies für den Endverbraucher relevant?

Das Hallstein-Oktagon ist ein einzigartiges Qualitätszeichen für natürliches Trinkwasser. Es steht für unsere jahrelange Forschung nach den Eigenschaften, die das beste natürliche Trinkwasser für den Körper haben sollte. Die Informationen sind eher komplex, aber wir haben versucht alles möglichst verständlich zusammenzufassen.

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Quelle: Octagon Hallstein Wasser

​“Exclusivity by Necessity”​ ​bildet ein wesentliches Fundament Ihrer Unternehmensphilosophie: sehen Sie dies als generellen Leitgedanken für ein geändertes Konsumentenverhalten heutzutage?

Heutzutage sind Transparenz und nachprüfbare Fakten immer wichtiger für Konsumenten. Ich glaube, dass sich Konsumenten heutzutage besser informieren. Das hängt sicher mit dem Internet und mehr Interesse an Themen zusammen, die laufend durch die Medien gehen. Dabei bleiben Firmen, die sich nicht auf Qualität, sondern auf Marketing aufgebaut haben, auf der Strecke. In unserem Fall ist das geänderte Verhalten der informierten Konsumenten dafür ein großer Vorteil. Wir waren ja selbst vom Marketing der Wassermarken derartig verwirrt, dass wir dann so tief in die Materie eingetaucht sind und heute mit einer eigenen Firma dastehen.

"Exklusive Qualität ist eine Notwendigkeit für das beste Wasser für den Menschen"

Unser Motto: Exklusive Qualität und das beste Wasser für den Menschen, nicht etwa: Finde eine riesige Resource und behandle das Wasser für den Verkauf. Exklusivität kommt nicht durch eine künstliche, marketinggetriebene Verknappung. Sie kommt von der Tatsache, dass die besondere geologische Kalkstein-Struktur in Kombination mit der glazialen Verschiebung unserer Quelle weltweit eine Rarität ist. Des Weiteren ist unser Wasser quantitativ limitiert, da Hallstein Wasser unter Eigendruck, sprich artesisch, aus großer Tiefe an die Oberfläche in unseren Quellkopf kommt und dabei saisonal variiert. Würden wir das Wasser pumpen, könnten wir bis zu zwanzig Mal mehr Kunden versorgen. Das würde aber die Qualität des Wassers negativ beeinflussen und es wäre auch nicht mehr 100 prozentig nachhaltig.

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Philip Muhr in Dachsteinhöhle, einzigartiges Naturphänomen aus hochwertigem Kalkstein

Gibt es den typischen Hallstein-Kunden​ -​ ​​falls ja, wie würden Sie diesen definieren?

Unsere Kunden sind informierte Konsumenten, die sich einfach das Beste gönnen wollen. Anfangs denken alle, dass Hallstein teurer ist als andere Wasser. Und das stimmt. Allerdings kann man für den Preis einer Massage oder Nagelpflege einen Monat lang das ultimativ reinigende, belebende und herrlich schmeckende Wasser trinken. Dann ist es wieder nicht so teuer. Viele unserer Klienten denken zudem an ihre Babys, Kinder oder Enkelkinder. Besonders diese Gruppen können durch die chemischen Zusätze und stetig wachsenden Verunreinigungen in gängigem Trinkwasser negativ in ihrer Entwicklung beeinflusst werden.

​Hallstein Wasser ist bekanntlich zu 100% naturbelassen, d.h. keinerlei chemischen bzw. mechanischen Behandlung ausgesetzt: inwiefern versuchen Sie, den Nachhaltigkeitsgedanken darüber hinaus entlang Ihrer Wertschöpfungskette zu fördern?

Hallstein ist 100% naturbelassen, frei von Chemie und nachhaltig. Ich persönlich habe Landschaftsökologie studiert und mich daher schon lange und intensiv mit Nachhaltigkeit beschäftigt. Nachhaltigkeit heißt unter anderem, dass man der Natur etwas entnehmen kann, was die Natur von selbst wieder produziert. Nur muss man dann auch in der Förderung, Verpackung und im Transport auf Nachhaltigkeit setzen. Bei uns kommt das Wasser aus 216 Metern Tiefe unter Eigendruck in unsere NiRosta-Rohre und fließt von selbst in recycelbare Flaschen.

Unsere Glasflaschen sind darüber hinaus aus wiederverwendetem Glas hergestellt, während ihre Verpackungen aus einem biologisch abbaubarem Schaum bestehen. Der Transport unseres Wassers geht per Schiff in die gesamte Welt. Dabei nehmen wir uns stets genügend Zeit, um in großen Mengen ökonomisch zu transportieren. Zudem hat unsere Auffüllanlage ein begrünbares Dach. Es gibt also viele Ansatzpunkte - aber auch immer weitere Verbesserungen.

Nun können Sie zwangsläufig nur eine begrenzte Konsumentenschicht bedienen: wie beurteilen Sie die generelle Wasserversorgung weltweit und was sollte unternommen werden, um diese nachhaltig zu verbessern?

Heutzutage kommen Trink- und Nutzwasser größtenteils aus der selben Leitung. In Zukunft wird das nicht mehr möglich sein. An sich macht es keinen Sinn, dass Blumenbeete mit Trinkwasser bewässert oder Autos damit gewaschen werden. Aufgrund der unendlichen Verfügbarkeit an Wasser in unseren Haushalten, muss die Qualität sehr niedrig sein. Daher wird eine getrennte Verrohrung, bei der Trinkwasser separat geliefert wird, oder eine andere Lösung bald eine Notwendigkeit sein. Im Endeffekt ist es sicher, dass Trinkwasser viel teurer werden wird.

"Aufgrund der Unmengen an verfügbarem Trinkwasser, muss die Qualität niedrig sein"

In Schwellenländer gibt es wieder andere Probleme. Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung ist katastrophal. Deshalb unterstützen wir beispielsweise das Projekt “Operation Water” in Mosambik. Die Wasserbeschaffung ist dort, wie in vielen afrikanischen Ländern, die Aufgabe der Mütter. So müssen sie schwere, oft verunreinigte Wasserbehälter von Tankwägen nach Hause schleppen. Das Treffen mit anderen Frauen ist aber eine wichtige soziale Komponente in ihrem Leben. "Operation Water" hat das Ziel, das Wassertragen leichter und sauberer zu gestalten.

​Konsumenten geben heute ein Vielfaches für Kaffee aus verglichen zu früher, beispielsweise aufgrund eines gestiegenen Qualitätsbewusstseins oder aber veränderten Lifestyles: halten Sie eine ähnliche Entwicklung für denkbar wenn es um die Ressource „Wasser“ geht?

Ja, die Konsumenten sind sehr bereit für Qualität mehr auszugeben. Der generelle Lifestyle ist sicher gesünder als vor vielen Jahren. Trotzdem will man “genießen” und leistet sich auch gerne etwas. Aber wie beurteilt man, ob das eine Wasser besser als das andere ist? Wie gesagt: Die meisten, teuren Wasser sind auf Marketing und nicht auf Qualität aufgebaut. Häufig werden Celebrities, Künstler oder Sportler engagiert, um Marken glaubwürdig zu vermarkten. 

Am Ende, so sind wir überzeugt, wird die Qualität allerdings der Sieger sein, weil sich die Konsumenten heute besser informieren. In fast allen Bereichen des Konsums gibt es objektive Qualitätsstandards und Qualitätskategorien, die es einem ermöglichen, die beste Qualität zu erkennen. Bei Wein ist ist dieser Standard beispielsweise Romanee Conti, Petrus oder Le Pin, für Kaviar der Golden Beluga von Petrossian sowie Urbani für weißen Trüffel. Lange gab es keinen Qualitätsstandard für Trinkwasser. Nun definiert unsere Familie diesen Standard als Erstes und weltweit.

Wie genau sehen die Zukunftspläne von ​Hallstein Wasser aus?

Wir haben anfänglich mit Hilfe der Geologen die gesamte Welt abgesucht, um die “richtige” Konstellation für das “perfekte Wasser” zu finden. Das haben wir in Obertraun. Entsprechend denken wir in der nahen Zukunft überhaupt nicht daran, neue Quellen zu erschließen. Wir wollen das, was wir gerade tun, vielmehr so gut wie möglich machen. Wir wissen, dass wir bezüglich der Qualität unseres Wassers ohne Konkurrenz sind, da wir rund 2700 verschiedene Wasser aus aller Welt in einer Datenkartei halten. Unsere Wasserqualität steht außer Konkurrenz.

​Hallstein ist zu 100% familien- und inhabergeführt - Wie funktioniert das?

Wir sind alle 5 mit Hallstein beschäftigt, 4 davon mehr oder weniger hauptberuflich. Unser ältester Sohn Alexander (33) ist unser Chef, ein wirklich kompetenter CEO. Jede Firma, besonders eine Familienfirma, braucht einen "Leithammel". Unser Sohn Phillip (32) ist in Mitteleuropa tätig und aufgrund seines Verkaufstalentes für die Produktion und den Vertrieb zuständig. In Zukunft liegt sein Fokus auf dem Klientenaufbau in Europa und Teilen von Amerika.

Unsere Tochter Stephanie (30) ist in Wien und organisiert Events sowie Onlineaktivitäten, während sie für ihren MBA studiert. Ich selbst bin überall involviert, wobei ich primär das “Gesicht von Hallstein” bin. Ich halte viele kleine Vorträge, gebe Interviews und bin allgemein für öffentliche Auftritte zuständig. Mein Mann Karlheinz, der hauptberuflich für eine Investmentbank arbeitet, ist natürlich in alle großen Hallstein Entscheidungen involviert.

Herzlichen Dank Frau Muhr.

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