Clever Kochen: Praktische & umweltschonende Küchenhelfer

Einfacher denn je gesundheits- sowie umweltfreundlich Kochen und der Küche dabei einen modernen Look verpassen. Wir zeigen, welche Küchenhelfer das möglich machen

Küchenhelfer

Autor: Julia Schindler

Ob passionierter Profi, Hobbykoch oder Küchen-Rookie: Kochen gehört in den Alltag. Als Leidenschaft, Hobby, Freizeitaktivität mit Freunden und Familie sowie lediglich als Pflicht. Insbesondere in Anbetracht der Corona Krise, durch die sich Restaurantbesuche mittlerweile fast wie eine Utopie anfühlen. Die Konsequenz: Wir zaubern uns selbst Köstlichkeiten – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Während ausgewählte Produkte wie Biofeinkost dabei schon Teil des Erfolgsrezeptes sind, erleichtern Küchenhelfer die Zubereitung verschiedenster Rezepte, vereinfachen den Alltag und geben der Küche ganz nebenbei ein stilvolles Upgrade.

Besonders wichtig bei Küchenhelfern: Funktionalität und Leistung, Qualität und Langlebigkeit sowie wegweisendes Design. Mehr und mehr Unternehmen verschreiben sich deshalb der Kooperation mit Profis, der Auswahl robuster Materialien und filigraner Ausarbeitung von Details. So entstehen Produkte, die als besonders hochwertig und somit langlebig gelten. Es steht außer Frage, dass Langlebigkeit eng mit dem Nachhaltigkeitsgedanken verbunden ist, da sie überschwänglichen Konsum sowie Abfallproduktion verhindert. Trotzdem: Auch der Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette ist wichtig, um umweltschonende Entscheidungen zu treffen. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft sind deshalb Gadgets vorzuziehen, die aus recycelbaren oder natürlichen Materialien bestehen.

Nur wer gesund kocht, isst auch gesund

Da Küchenhelfer zur Zubereitung unserer Lebensmittel direkt mit ihnen und somit mit unserem Körper in Berührung kommen, gilt bei ihrer Auswahl besondere Vorsicht. So beeinflussen sie nämlich nicht nur das Kocherlebnis, sondern auch die Gesundheit. Um den Körper vor der Aufnahme von Giftstoffen zu schützen, gilt es Produkte zu vermeiden, die chemische Schadstoffe beinhalten.

Zwei Küchenklassiker mit bedenklichen Folgen

Beispielsweise wird die als hochgiftig eingestufte Chemikalie Bisphenol A (BPA) oft für die Herstellung von Tupperware verwendet. Da sie in nahezu allen Plastikprodukten enthalten ist, ist es wichtig, Aufbewahrungsdosen sowie andere Behältnisse aus Plastik- oder Kunststoffen stets zu überprüfen. Auch in fast jeder Küche vorzufinden und doch als bedenklich klassifiziert: Pfannen mit Teflonbeschichtung (PTFE). Durch die starke Beanspruchung sowie Erhitzung von Teflon treten nämlich Toxine aus. Diese werden durch den Verzehr des zubereiteten Gerichts direkt in den Körper aufgenommen.

Gesundheits- sowie umweltschonende Küchenhelfer Alternativen

Wie so oft, können bedenkliche Produkte durch die Wahl hochwertiger und nachhaltiger Alternativen umgangen werden. Dazu zählen Pfannen mit Edelstahl-, Keramik- oder Gusseisen-Beschichtung, Küchenhelfer aus zertifizierten Naturmaterialien oder innovative Alternativen zur Manufaktur von Geschirr.

Wir zeigen, welche Küchenhelfer diesen Ansprüchen gerecht werden und dabei Nachhaltigkeit, Funktionalität und Design vereinen.

Diese Küchenhelfer sind praktisch, stylisch und nachhaltig

  1. De Buyer - B Bois Mineral B Element Eisenpfanne
  2. MEPAL – Lunchpot Ellipse
  3. KPM Berlin – To-Go Becher KURLAND
  4. Berndes – Induktionsfähiger Kochtopf
  5. Quooker – der Wasserhahn, der alles kann
  6. KitchenAid – Küchenmaschine
  7. OTHERWARE: The Pebble
1. De Buyer – B Bois Mineral B Element Eisenpfanne (ab 40 Euro)

Ursprünglich fanden die Bratpfannen des französischen Traditionsunternehmens primär Verwendung in der professionellen Gastronomie – inklusive Michelin-Stern ausgezeichneter Häuser. Seit einiger Zeit sind sie nun allerdings auch fester Bestandteil des Kücheninventars vieler Hobbyköche. Und das zurecht: Die B Bois Linie zeichnet sich nämlich durch ihren PEFC-zertifizierten Griff aus Buchenholz aus. So erhitzt der Griff nicht und die Pfanne kann leichter gehandhabt werden. Da außerdem Bienenwachs als natürliches Anti-Oxidationsmittel sowie Schutzbeschichtung verwendet wird, ist die Eisenpfanne 100% PTFE-frei und somit umwelt- sowie gesundheitsfreundlich.

Quelle & Copyright by De Buyer
2. MEPAL – Lunchpot Ellipse (14,99 Euro)

Während Tupperware ohnehin nachhaltig ist, da Lebensmittel länger aufbewahrt und somit nicht weggeschmissen werden, sticht MEPAL hervor. Und zwar insbesondere mit der Lunchpot Ellipse, die jeden Alltag erleichtert. Die praktische Transportmöglichkeit besteht nämlich aus zwei separaten Behältern, in denen sich Lebensmittel getrennt voneinander aufbewahren lassen. 100% auslaufsicher lassen sich so beispielsweise Joghurt und Müsli transportieren. Ohne, dass das Müsli seinen Crunch verliert. Praktisch!

Und dazu verantwortungsbewusst: Öffentlich positioniert MEPAL sich nämlich sowohl nachhaltig als auch sozial engagiert. Seien es kurze Transportwege und eigene Produktionsketten, der zertifizierte Verzicht auf BPA, die Verwendung von recyceltem Kunststoff oder die Unterstützung von Mitarbeitern. Das Unternehmen handelt unter der Prämisse, umwelt- und menschenfreundlich herzustellen. Insiderwissen: Selbst, wenn etwas kaputtgeht, bietet MEPAL Ersatzteile an. Langlebigkeit? Check!

Quelle & Copyright by MEPAL
3. KPM Berlin – To-Go Becher KURLAND (ab 59 Euro)

Handgefertigter Luxus in stilprägendem Design. Dafür steht die Königliche Porzellan Manufaktur Berlin seit 250 Jahren. Und schafft es dabei im Balanceakt zwischen Tradition und Herausforderungen moderner Tischkultur stets relevant zu bleiben. Innovative Trends werden hier mit erprobtem Know-How hergestellt. Dabei geht es allerdings nicht nur um die Umsetzung designtechnischer Trends. Auch gesellschaftlich relevante Entwicklungen, wie die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Waren, werden von KPM beantwortet. So werden beispielsweise Energiekreisläufe geschlossen und zeitlose Kollektionen, die jedes Jahr durch neue Teile ergänzt werden können, hergestellt.

Am Zahn der Zeit und ein Küchenhelfer, auf den Niemand verzichten sollte: KPM's To-Go Becher im legendären KURLAND Design. Der nachhaltige Alltagsbegleiter ist ein umweltfreundliches Lifestylestatement. Ob auf dem Rad, im Café oder bei der Arbeit - Der Becher tritt anstelle von Einmal-Alternativen, reduziert so Müll und fördert den respektvollen Umgang mit Ressourcen. Handgefertigt aus Porzellan ist er dabei nicht nur ein stylisches It-Piece, sondern überzeugt auch mit Langlebigkeit und seinem Fassungsvermögen von 0.35 Liter - optimal für Kaffee, Tee, Säfte oder Smoothies.

Quelle & Copyright by KPM Berlin
4. Berndes – Induktionsfähiger Kochtopf aus recyceltem Alu (ab 84,95 Euro) 

Um Verbraucher auf den bewussten Umgang mit Ressourcen aufmerksam zu machen, produziert das deutsche Unternehmen nachhaltiges Kochgeschirr aus recycelten Getränkedosen. Das sogenannte Sekundär-Aluminium ist nicht nur nachhaltig, sondern auch komfortabel und sicher in der Handhabung, da der Deckel aus bruchsicherem Glas besteht. Dazu punktet der induktionsfähige Küchenhelfer mit seiner Funktionalität. Die b.nature Quarzversieglung des Topfes ist nämlich aromaneutral, sodass individuell kreierte Geschmackswelten nicht verfälscht werden.

Neben den praktischen Vorteilen, zeichnet sich der Kochtopf durch sein modernes Design aus. Mattschwarze Optik und Glasdeckel spiegeln minimalistische Einrichtungstrends am Puls der Zeit wieder.

Quelle & Copyright by Berndes
5. Quooker – der Wasserhahn, der alles kann (ab 1120 Euro)

Ob kochendes, gekühltes, sprudelndes oder stilles Wasser – Kein Problem mit dem Quooker, einem Kochend-Wasser-Hahn. Dass so etwas Luxuriöses nachhaltig sein kann, ist zuerst schwer zu glauben. Ist es aber. Durch den Quooker lässt sich im Gegensatz zu herkömmlichen Wasserkochern exakt die Menge kochendes Wasser entnehmen, die benötigt wird. Das bedeutet Energieersparnis.

Durch das Quooker Cube Update lässt sich zudem auch der Verbrauch von Plastik reduzieren. Wenn das Sprudelwasser direkt aus dem Hahn kommt, werden Ausflüge in den Getränkemarkt und der Verbrauch von Plastikflaschen nämlich überflüssig. Auch möglich: das Wasser für unterwegs direkt in Glasflaschen füllen. Und zwar immer genau so viel wie wirklich benötigt ist.

Quelle & Copyright by Quooker
6. KitchenAid – Küchenmaschine (ab 499 Euro)

Auch wenn sich der Kultmarke nicht offiziell als nachhaltig positioniert, dienen Qualität und Langlebigkeit hier als Motoren der Nachhaltigkeit. Alle Geräte des Küchenhelfer Giganten werden gemeinsam mit professionellen Küchenchefs erdacht, konstruiert und entwickelt. Aufgrund dieser Expertise vereinen die Produkte professionelle Leistung, handwerkliche Qualität und wegweisendes Design.

Ob Kneten oder Rühren – die Küchenmaschine von KitchenAid ist das Trendgerät des Küchenkosmos und führt mit geringem Aufwand zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen. Gefertigt aus robustem Eisen, ist die Maschine allerdings nicht nur leistungsstark, sondern auch gebaut für die Ewigkeit. So ist sie eine Investition für zukünftige Generationen.

Quelle & Copyright by KitchenAid
7. OTHERWARE – The Pebble (55 Euro)

In Kooperation mit Pharrell Williams Kreativkollektiv i am OTHER hat das Designstudio Pentatonic, das Produkte im Sinne der Kreislaufwirtschaft produziert, ein Statement gegen Einwegplastik gesetzt: The Pebble. Dabei handelt es sich um ein tragbares Besteck-Set aus recycelten CDs. Bestehend aus einem Messer, einer Gabel, Löffel, einem Strohhalm und Essstäbchen, kann Plastikbesteck On-The-Go - für den morgendlichen Saft oder beim schnellen Powerlunch im Park - vermieden werden.

Die softe Box in der das Plastik verstaut wird, lässt sich einfach in einer Tasche transportieren sowie durch einen Clipanhänger an Taschenbügeln oder Reisverschlüssen befestigen. Da sie so stets einsatzbereit ist, punktet sie neben dem Verzicht auf Plastik auch durch das hohe Hygienelevel, welches insbesondere durch die COVID-19 Pandemie von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist. Unterm Strich: Gut für die Gesundheit & Zero Waste - ein wirklich cleverer Küchenhelfer.

Küchenhelfer - The Pebble

Quelle & Copyright by OTHERWARE

 

 

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